Schwarzer Gast aus Holland - Friesenpferd

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Sehr interessant ist die Tatsache, dass das Friesenpferd den Titel "schwarze Perle" trägt. Über welche Verdienste sie diesen Titel erhalten hat, eine ausführliche Besprechung der Rasse, ihre Fotos sowie ein Video über sie finden Sie im Artikel.

Herkunft

Die friesische Pferderasse gilt zu Recht als die älteste einheimische Rasse Hollands. Es wurde nämlich in einer der Regionen des Landes gezüchtet, die Friesland hieß. Woher diese Pferde ursprünglich stammten, gingen nur Gerüchte darüber. Friesen waren also nach Angaben des Kommandanten Julius Cäsar das Ergebnis der Kreuzung der Pferde, die die Kelten mit den lokalen schweren Lastwagen mitgebracht hatten. Aber weiß es wirklich niemand genau. Einer anderen Version zufolge tauchten sie beim Überqueren derselben lokalen Zugträger auf, jedoch nicht mit dem Celtic, sondern mit den spanischen Pferden.

Später kamen die Friese mit dem Wohlstand des antiken Roms auf die britischen Inseln. Dort wurden sie in die Hilfseinheiten der Legionäre von Rom aufgenommen. Nach der Stärkung der Handelsbeziehungen der Insel mit den Niederlanden wurden Pferde zusätzlich importiert, um die Qualitäten lokaler Rassen zu verbessern. Als Ergebnis dieser Arbeit haben wir nun die Kopien der Friese reduziert, die durch Fellian- und Dale-Ponys und die norwegischen Goodbrandsdals vertreten werden. Darüber hinaus gelten sie als Vorläufer der Shire-Rasse.

Während der Besetzung der Niederlande durch die Spanier (von 1568 bis 1648) strömte das Blut der Andalusier und Berberpferde aktiv in die Friesenrasse. Im Laufe der Zeit gewannen leichte und agile Pferde wie die Andalusier an Popularität. Daher wurde das friesische Pferd in zunehmendem Maße zum Tragen der Kutsche verwendet. Als das Barock kam, wurden diese Tiere außerdem in der königlichen Reiteranlage in Dänemark vom Erzbischof von Salzburg gezüchtet.

Dann wurden diese Pferde nur als Eigentum des Adels angesehen, aber die Zeit veränderte alles wieder. Friese begannen, von einfachen Bauern aktiv genutzt zu werden. Irgendwann im späten XVIII. - frühen 19. Jahrhundert wurden sie wegen der hohen Geschwindigkeit des Trabes auf kurzen Strecken für den Transport eingesetzt. Speziell für sie entworfen wurden Transporte, an denen nur 2 Pferde teilgenommen hatten. Solche Läufer wurden gardtraberami genannt, und die verspieltesten von ihnen konnten in 2 Minuten einen Kilometer laufen.

Der Niedergang der Friese fiel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, da sie mit den Rennpferden nicht mehr mithalten konnten. Um die Rasse zu retten, wurde 1879 eine Gesellschaft des Stammbuches der Friz einberufen. Aber das half nicht viel und 1913 gab es nur noch drei reinrassige Hengste - Vries. Dank der Bemühungen der Fans dieser Pferderasse konnte sie dann retten und vergrößern. Die zweite Krise wartete auf das Pferd in einer Zeit, in der der technische Fortschritt aktiv zu werden begann, und zwar in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Im Jahr 1965 wurden nur 500 Vertreter der Rasse offiziell registriert. Aber die Vries schafften es wieder, sich vor dem Aussterben zu schützen. Heute wächst das Interesse an diesen Pferden jedes Jahr. Sie werden in der Unterhaltungs- und Mannschaftssportindustrie aktiv eingesetzt. Für die jüngsten Daten, die für 1992 erhoben wurden, waren die Vollblüter ungefähr 12.000, und die Rasse wurde in die Vereinigten Staaten, Westeuropa und Südafrika gebracht.

Aussehen

Die Friesenrasse ist ein ziemlich massives und großes Pferd mit langen und knöchernen Beinen. Die Widerristhöhe variiert zwischen 1,52 m und 1,62 m, aber die Größe beeinträchtigt nicht das Aussehen, sondern verleiht ihr noch mehr Eleganz. Der Körper des Pferdes ist tief und ziemlich breit, der Rücken ist lang und es kommt vor, dass er weich ist. Der Hals ist fast flach, leicht gebogen und hoch angesetzt. Der Kopf ist lang und groß mit strengen langen Ohren und einem leicht gebogenen Profil.

Die Mähne und der Schwanz sind lang und sehr dick. Es gibt auch lange und dicke Bürsten an den Beinen zwischen dem Sprunggelenk und dem Handwurzelgelenk. Das Hauptmerkmal für Friese ist, dass es sich nur um einen schwarzen Anzug handeln kann. Andere Farben und Schattierungen sind nicht zulässig und werden daher als "schwarze Perle" bezeichnet. Von den Marken durfte nur ein kleiner weißer Stern auf dem Kopf der Stuten stehen. Bei den Hengsten dürfen keine Noten sein. Das Video zeigt die Präsentation der Rasse auf dem Roten Platz.

Charakter und Temperament

Alle Vertreter der friesischen Rasse sind ziemlich ausgeglichen, aber sie haben ein energetisches Temperament. Sie besetzen sozusagen einen Zwischenplatz zwischen den "kaltblütigen" schweren Pferden und den spanischen Pferden. Im Allgemeinen können sie als sehr vielseitige Tiere bezeichnet werden. Aber noch für ihren überlegenen Trab und großen Körper eignet sich der Wagengeschirr besser.

Fotogalerie

Foto 1. Zwei Pferde laufen auf dem Feld. Foto 2. Schöner und anmutiger Lauf von Vries Foto 3. Schönes schwarzes Pferd nahe dem Wald Foto 4. Pferd mit langer lockiger Mähne Foto 5. Fries geht auf dem Feld Foto 6. Ein Pferd läuft unter einem Baum Foto 7. Schwarze Pferde tummeln sich auf dem Feld Foto 8. Fries posiert schön für die Kamera

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Video ansehen: Rasseportrait. Der Friese - die schwarzen Perlen (Oktober 2020).

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